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„Arschbohrer kriegt jeder!“ – lustig oder übergriffig?

Jemand nähert sich unbemerkt von hinten … und pikst Dir dann mit voller Wucht in den Po. Wie würdest Du das finden? Ist es Dir vielleicht schon passiert? Oder hast du es schon selbst gemacht?

 

Körperlicher Übergriff

Dieses Piksen in den Hintern ist ziemlich verbreitet und im Netz unter dem Satz „Arschbohrer kriegt jeder!“ bekannt. Der Trend wirkt vielleicht im ersten Moment lustig, z.B. wenn man Freundinnen oder Freunde damit erschreckt. In Wirklichkeit handelt es sich dabei allerdings um einen körperlichen Übergriff, der alles andere okay ist, erst Recht, wenn jemandem damit Schmerzen zugefügt werden. Dadurch können Grenzen Anderer verletzt werden.

Online-Trend

Oft bleibt es nicht bei dem körperlich übergriffigen Verhalten. Oft wird der „Arschbohrer“ auch noch gefilmt und gegen den Willen der/des Gefilmten in Sozialen Netzwerken wie TikTok veröffentlicht. Hier verbreiten sich die Videos super schnell und regen andere zur Nachahmung an. Der Arschbohrer wird dann zu einer Art Challenge und zum Internet-Trend. 

Übrigens: Das Veröffentlichen der Aufnahmen ohne Zustimmung der Gefilmten ist nicht erlaubt. Es gilt das Recht am eigenen Bild.

Ursprung des Arschbohrers

Der Influencer Monte (Montana Black) hat in einigen seiner Streams und Videos den Begriff „Arschbohrer“ verwendet. Seine Aussage „Arschbohrer kriegt jeder“, die er in einem seiner Streams gemacht hat, hat sich zu einem Meme entwickelt, das auf YouTube und TikTok zu finden ist. Sehr oft wird im Zusammenhang mit dem Trend auf Monte verwiesen. Aber auch in der japanischen Serie NARUTO kommt der „Arschbohrer“ vor. Wo genau der Ursprung des Arschbohrers ist, ist allerdings nicht eindeutig zu sagen.

Was kannst Du tun?

  • Solltest Du einen Arschbohrer bekommen und das nicht wollen, trau Dich, „Nein“ zu sagen.

  • Sprich die Person darauf an und sag ihr deutlich, dass Du das nicht willst.

  • Sollte der Übergriff gefilmt worden sein, fordere die Person auf, das Video zu löschen.

  • Hole Dir am besten Unterstützung durch eine Vertrauensperson oder wende Dich an unsere Online-Beratung.

  • Mach nicht „blind“ bei jedem Trend mit, sondern hinterfrage erstmal, ob Du damit vielleicht die Grenzen anderer überschreitest.

Gemeinsam für mehr Respekt (im Netz)!

 

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