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Mit dem Smartphone um die Welt - TEIL 2

Online-Trends in Neuseeland

Auch in Neuseeland ist das Smartphone der Weg, um mit anderen in Kontakt zu kommen. Aber nicht WhatsApp ist hier Nummer eins – wie in Deutschland. Es ist der Facebook-Messenger. Über Facebook kann man Jobs suchen, Empfehlungen abgeben oder einholen und Leute finden, die mit einem zusammen reisen. Es ermöglicht Dir, mit allen Leuten, die Du kennenlernst, in Kontakt zu bleiben. 

Man ist nie allein – auch am anderen Ende der Welt nicht

Und so ist das Sprichwort unter Backpackern in Neuseeland: „Man sieht sich“, weil man sich wirklich immer nochmal irgendwo wieder sieht. Entweder, weil man es abgemacht hat oder, weil man durch Zufall über Facebook, Instagram oder Snapchat sieht, dass man in derselben Ecke ist. Egal wo Du bist, Du kannst immer Leute finden die da sind – ob es übers Handy ist oder ob man auf dem „altbekannten“ Weg einfach Leute anspricht. Man ist nie alleine, wenn man es nicht sein möchte, auch am anderen Ende der Welt nicht.

Trotzdem ist es natürlich auch hier in den Hostels ein Trend, dass es eben einfacher ist, sich vor seinen Laptop zu setzten, Serien zu schauen oder mit den Leuten von zuhause zu quatschen, als zu schauen, wer um einen herum sitzt. Es fällt nun mal schwer, auf fremde Leute zuzugehen und sie tatsächlich anzusprechen. Es wäre doch so viel leichter wenn man ihnen einfach eine Nachricht schreiben könnte. Nichts desto trotz: Man muss es lernen. Und mit jedem Mal fällt es einem leichter, an seinem Screen vorbei zu schauen, und Leute - auch ohne die vermeintliche Sicherheit eines „Chats“ - anzusprechen.

„Ich mache dieses Abenteuer für mich“

Gleichzeitig geht es in unser heutigen Gesellschaft darum, immer alles zu dokumentieren. Likes, Kommentare, Follower und möglichst viele Posts. Das ist es, was zählt, und was nach Meinung der meisten auch einen guten Auslandsaufenthalt ausmacht. Ich habe weder sonderlich viele Freund*innen auf Facebook, noch Follower*innen auf Instagram oder nutze viel Snapchat – und das ist auch gut so. Denn am Ende mache ich diese Reise nicht, um andere zu beeindrucken, eifersüchtig zu machen und um tolle, süße Kommentare unter meine Bilder zu bekommen. Ich mache dieses Abenteuer für mich selbst. Um mich selbst weiter zu entwickeln, neue Erfahrungen zu sammeln, mich und die Welt besser kennenzulernen – und das wird man nie via Handy können.

„Du wirst die Welt nie durch einen Screen kennenlernen“

Es ist egal, dass Du mit einer Nachricht mit der Welt verbunden sein kannst, dass Du durch Videos und Fotos überall „gewesen“ sein kannst und dass Du niemals alleine, komplett alleine bist, denn im Endeffekt verlierst Du dadurch mehr als Du gewinnst. Du wirst die Welt niemals durch einen Screen kennenlernen. Du wirst niemals Leute anderer Kulturen kennenlernen, wenn Du nur die Verbindung zu den Leuten zuhause suchst und Du wirst dich niemals selbst kennenlernen, wenn Du es nicht zulässt, dass man auch mal alleine ist – abgeschnitten von allen anderen, die Dich gut kennen.

Das Handy bietet tolle Möglichkeiten und erleichtert vieles, aber man muss sich immer wieder daran erinnern, davon hoch zu schauen und zu sehen, was um einen herum passiert, denn das ist so viel aufregender und echter.

(Teil 1 verpasst? Dort erzählt Carolin von der Bedeutung von WhatsApp, Instagram & Co am anderen Ende der Welt.)

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