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Unsere Tipps für ein sicheres Passwort

Das Jahr 2019 startete mit einem großen Hacker-Skandal. Persönliche Daten von Promis wie Jan Böhmermann und Marteria wurden geleaked. Dazu gehörten unter anderem sensible Daten wie private Familienfotos, Chats und Mails. Damit Deine Daten nicht gehackt werden, sind gute, aber auch verschiedene Passwörter für Deine Accounts wichtig!

Was ist ein gutes Passwort?
Unter den Top 10 der meistgenutzten Passwörtern in Deutschland 2018 sind „123456“ und „Passwort“. Beliebt sind außerdem der eigene Vorname oder der des Freundes/der Freundin. Obwohl den meisten von uns bewusst ist, dass ein Passwort nicht zu einfach sein sollte, sind wir bei diesem Thema oft zu bequem.
 

Ein gutes Passwort sollte folgende Eigenschaften enthalten:

- Länge von mind. 8 Zeichen (je mehr desto besser)

- keine persönlichen Bezüge (Namen oder Geburtsdaten von Freund*innen oder Familie)

- keine gebräuchlichen Wortkombinationen, die im Duden zu finden sind
 

Ein praktischer Vorschlag: Bilde einen eigenen Satz und überlege Dir dazu ein System, welche Buchstaben Du Daraus verwendest:

Onkel Hans ist 45 Jahre alt und spielt Gitarre. 

Nimm jetzt z.B. immer den ersten Buchstaben jedes Wortes und die Zahl und ergänze es durch ein oder zwei Sonderzeichen:

Onkel Hans ist 45 Jahrealt und spielt Gitarre --> OHi45JausG

Das Passwort ist nur schwer zu knacken und Du kannst es dir gut merken. Verwende es trotzdem nur einmal.


Passwortmanager
Wenn Du viele Accounts hast, empfehlen wir Dir, einen Passwortmanager zu nutzen. Dieser erstellt komplexe Passwörter für Dich, die Du dir nicht merken musst. Du solltest Dir nur das Universalpasswort für den Manager (sicher) notieren. Das Coole dabei ist: Der Passwortmanager kann Kombinationen von Benutzernamen, Passwörtern und URLs speichern. Wenn Du ihn in Deinem Browser installierst, brauchst Du die ganzen Daten nicht jedes Mal eingeben. Eine ausführliche Anleitung findest Du auf Heise.de.

 

2-Faktor Authentifizierung
Um eine weitere Sicherheitsstufe einzubauen, kannst Du die 2-Faktor-Authentifizierung anwenden. Hier wird Dir z.B. nach dem Einloggen ein Code per SMS geschickt, den Du dann eingeben kannst. Du kannst diese Funktion bei fast allen Online-Anbietern (Twitter, Google, Paypal und Co) nutzen.
 

Wurden meine Daten gehackt?

Um zu erfahren, ob Deine Daten gehackt wurden, kannst Du diese beiden Dienste nutzen.

Das Hasso Plattner Institut

Via Mailadresse wir geprüft, ob persönliche Identitätsdaten im Netz veröffentlicht wurden.

Have I been pwned?

Funktioniert auch via Mailadresse; zusätzlich werden hier geknackte Passwörter gelistet.
 

Quellen:

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2019-01/datenleak-email-passwoerter-internet-it-sicherheit

https://www.heise.de/tipps-tricks/Passwortmanager-So-verwalten-Sie-Ihre-Passwoerter-3934582.html

https://www.sueddeutsche.de/digital/hackerangriff-politiker-daten-leak-1.4275177

https://haveibeenpwned.com

https://sec.hpi.de/ilc/

 

 

 

 

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