Anmelden

Wer hat Angst vor Momo?

Gruselige WhatsApp-Challenge 

Der Schreck fährt einem durch alle Glieder, wenn man „Momo“ sieht. Die Gruselfigur, ein frei erfundenes Mädchen, das angeblich vor drei Jahren ums Leben kam, verschickt WhatsApp-Nachrichten an junge Nutzer*innen der App und sorgt bei diesen für schlaflose Nächte.

In einer Nachricht heißt es zum Beispiel, dass Momo nachts in das Zimmer käme und den/die Empfänger*in der Nachricht umbringe, wenn er/sie diese nicht an 15 Kontakte weiterleiten würde. Hin und wieder verschickt Momo offenbar auch erschreckende Bilder und Videos.

Der Account von „Momo“ taucht zufällig in der Kontaktliste mancher WhatsApp-Nutzer*innen auf. Das Profilbild zeigt eine weibliche Gestalt mit gruselig verzerrtem Gesicht. Sie hat riesige Augen und einen lang gezogenen Mund. Diese Figur schreibt Kinder und Jugendliche dann einfach an. Die gruselige Fratze gibt es übrigens wirklich. Vor einiger Zeit war sie als Skulptur in einer Kunstausstellung in Tokio zu sehen.

Die Folgen von "Momo"

Welche gefährlichen Ausmaße die Momo-Challenge annehmen kann, zeigt die Tatsache, dass Jugendliche weltweit von Momo am Ende dazu aufgefordert werden, sich selbst umzubringen. Ein Junge aus Frankreich ist der Challenge laut internationalen Medienberichten zum Opfer gefallen. Der Vater des 14-Jährigen hat eine Klage gegen YouTube, WhatsApp und den französischen Staat eingereicht. Er meint, dass die sozialen Netzwerke und der Staat Jugendliche nicht gut genug schützen würden. Weitere Folgen von „Momo“ sind Belästigung, Daten-Diebstahl, Erpressung sowie physische und psychische Schäden wie Angst, Depression oder Schlaflosigkeit.

Tipps

Solltet Ihr selbst auch eine Nachricht von Momo bekommen, antwortet am besten nicht und blockiert den Account sofort. So geht’s:

  • Tippe auf Einstellungen > Account > Datenschutz > Blockiert.
  • Tippe auf Kontakt hinzufügen.
  • Wähle den Kontakt, den du blockieren möchtest, aus der Liste.

Redet außerdem mit Freunden oder Eltern darüber, wenn Momo zu Euch Kontakt aufnehmen sollte. Sie werden Euch sicher die Angst nehmen können. Es steckt nur irgendein Mensch hinter dem Profil, der sich einen schlechten Scherz erlaubt und nicht erkennt, dass es für viele kein Spaß, sondern bitterer Ernst ist. Im Zweifel könnt Ihr auch die Polizei informieren.

Die Belästigungen durch Momo stellen eine Form von Cybermobbing dar. Ihr könnt Euch jederzeit an unsere Beratung wenden.

Eins ist ganz klar: Es wird Euch nichts passieren, wenn Ihr den Kettenbrief von Momo nicht weiterleitet. Schützt Euch und Eure Kontakte – Freunde und Familie – vor diesen Horror-Inhalten.

 

 

Achtung: In manchen unserer Quellen wird das Bild von Momo gezeigt. Wer das nicht sehen möchte, sollte die Links nicht anklicken!

SCOUT-LOGIN

Bitte gib Deinen Nutzernamen und Passwort ein, um Dich anzumelden.


Anmelden


Abbrechen

ANMELDUNG

Bitte gib Dein Passwort ein, um die persönliche Beratung zu starten.