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Browsergames
Foto: ©istockphoto.com/Nina Shannon
Browsergames erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, auch bei Jugendlichen. Im Internet gibt es viele kostenlose, aber auch kostenpflichtige Angebote.
Bei Angeboten im Internet, aber auch bei im Geschäft gekauften Spielen ist nicht immer ganz klar, welche Kosten letztlich entstehen. Wir sagen dir, worauf du achten solltest, wenn du (zu hohe) Kosten vermeiden willst.
Manche Browsergames werden zur Kostenfalle
Und was ist mit Browsergames, die sowieso schon was kosten?
Was tun bei (zu hohen) Kosten?
So kannst du dich vor Abzocke schützen
Manche Browsergames werden zur Kostenfalle
Es gibt viele gute Browserspiele, die wirklich nichts kosten und deren Anbieter sich beispielsweise nur über Werbung finanzieren. Einige Spiele sind aber nur bis zu einem gewissen Grad wirklich kostenlos.
Aufpassen sollte man, wenn Gegenstände angeboten werden, die kostenpflichtig sind, um die Spielfiguren schneller weiterzubringen. Zum Beispiel ein besseres Rüstungsteil für den Krieger oder spezielles Futter für das Pferd, damit es bei Rennen leistungsfähiger ist.
Einige Spiele sind auch nur bis zu einem gewissen Level kostenlos. Wer dann in ein höheres Level aufsteigen und weiterspielen will, muss Geld bezahlen. Gerade wenn man sich die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) oder Nutzungsbedingungen vor Spielbeginn gar nicht oder nicht richtig durchgelesen hat, wird man hier sozusagen zum Geldausgeben „verführt“. Man kennt das ja – man will weiterspielen, wird ungeduldig und ist dann frustriert. Und überlegt nicht lange und akzeptiert.
Davon abgesehen ist es häufig schwierig, solche AGB zu verstehen. Damit haben sogar häufig Erwachsene Probleme.
Da reicht schon eine SMS oder ein Anruf und schon erhält man zwei Wochen später eine Rechnung, die häufig unerklärlicherweise noch höher ausfällt als erwartet. Oder man erwirbt gleich ganze Abonnements, obwohl doch nur die Medizin fürs virtuelle Pferd schnell gekauft werden sollte. Solche Abos sind nicht nur teilweise völlig überteuert, sie müssen auch wieder gekündigt werden. Sonst laufen sie einfach weiter und es wird regelmäßig Geld bei dir/deinen Eltern abgebucht oder euch flattern Rechnungen ins Haus.
Und was ist mit Browsergames, die sowieso schon was kosten?
Auch wenn du ein Spiel spielst, das ganz normal im Geschäft gekauft wurde, heißt das nicht, dass alle Kosten schon mit dem Preis bezahlt wurden. Viele Anbieter verlangen darüber eine Gebühr für deine Teilnahme.
Das kann zum Beispiel ein Abo (das Geld wird in regelmäßigen Abständen von deinem oder dem Konto deiner Eltern abgebucht), oder eine PrePaid-Karte (eine Guthabenkarte, die auch nur dann funktioniert, wenn sie mit Guthaben aufgeladen wurde; ähnlich wie bei Handys) sein. Und bestimmte Items können darüber hinaus trotzdem kostenpflichtig sein.
Was tun bei (zu hohen) Kosten?
Falls du eine Aufforderung erhältst Geld zu zahlen, spreche mit deinen Eltern darüber. Und keine Panik! Denn um etwas bezahlen zu müssen, müssen du oder deine Eltern einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen haben. Und Minderjährige sind nur eingeschränkt geschäftsfähig. Das Problem ist: Das müssen deine Eltern dem Anbieter erstmal klar machen und dann gibt es immer noch keine Garantie dafür, dass der das so ohne weiteres hinnimmt.
Wenn ihr nichts zahlen wollt, solltet ihr euch auf jeden Fall professionellen Rat von einem Anwalt holen. Aber natürlich arbeitet auch der nicht umsonst. Einfach Abwarten und nicht zahlen kann Mahnungen zur Folge haben.
Die beste Vorbeugung gegen Kosten durch Browsergames ist immer noch: lieber keine verursachen. Es sprich natürlich nichts dagegen, sich von seinem Taschengeld mal was zu gönnen – auch beim Spielen -, aber das solltest du nur machen, wenn du dir sicher bist, dass du die Kosten unter Kontrolle behalten kannst. Und nicht dein ganzes Geld dafür draufgeht! Im Zweifelsfall frag doch einfach einen Erwachsenen, dem du vertraust, oder einen Scout!
So kannst du dich vor Abzocke schützen :
- Gib niemals bei einem „kostenlosen Browserspiel“ deine Daten an!
- Schreibe bzw. rufe keine sogenannten Servicerufnummern an – diese sind meistens sehr teuer!
- Schreibe keine SMS, auch wenn du auf der Site dazu aufgefordert wirst.
- Wenn du etwas käuflich erwerben möchtest, dann sprich vorher mit deinen Eltern und bitte sie um ihre Einschätzung.
- Akzeptiere nicht ungelesen AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) – auch wenns schwerfällt.
Weitere Informationen zum Thema Abzocke in Browsergames:
- www.surfer-haben-rechte.de
Das Projekt „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“ des Verbraucherzentrale Bundesverbandes informiert über Onlinespiele.
- www.vz-nrw.de
Der Verbraucherzentrale Bundesverband warnt vor Abzocke mit Gratisspielen im Internet.
Autor: Melissa
Datum: 12. Januar 2010
Hilfe Virus!!!
RE:
Hey!
Ich kann mir vorstellen, dass das unangenehm ist. Versuch mal, den Verlauf deiner...
(mehr...)
Von: Melissa
07.09.2010, 23:05
Fotos für Arbeitgeber tabu?
RE:
Hi Lola!
Das zu kontrollieren ist meiner Ansicht nach sehr schwierig bis sogar...
(mehr...)
Von: Adrian
01.09.2010, 22:50







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